Comic
Mit einem Comic klären Nordrhein-Westfalens Innenministerium und der
Verfassungsschutz über die Gefahren von Rechtsextremismus auf.
Die Comic-Figur Andi soll im Schulalltag rechtsextremistische Propaganda als
das zu entlarven, was sie ist: menschenverachtend und demokratiefeindlich.
So haben braune Agitatoren keine Chance", erklärte NRW-Innenminister Dr.
Ingo Wolf (FDP) am Montag in Düsseldorf.
Das 39 Seiten starke Heftchen ist im japanischen Manga-Stil bebildert. In
den Sprechblasen bemühen sich die Verfassungsschützer, die Sprache der
Kinder und Jugendlichen zu treffen. Die Comic-Geschichte handelt von den
drei Comic-Helden Andi, Ayshe und Ben, die im Schulalltag vielfältiger
rechtsradikaler Propaganda ausgesetzt sind. Durch die Konfrontation mit
Widersprüchen zeigen sie, das hinter rechtsextremistischen Parolen oft die
historische Verklärung von Verbrechen, gefährliche Selbstdarsteller und
Geschäftemacher stecken.
Das Heft wurde in einer Auflage von 100 000 Exemplaren mit einem
Kostenaufwand von 30 000 Euro hergestellt und soll vor allem den Schulen zur
Verfügung gestellt werden. Der Comic zeigt, was Grundrechte, Rechtsstaat,
Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit im Schulalltag konkret bedeuten.
Der Anhang zum Comic erklärt rechtsextremistische Zeichen und Symbole.


