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Mobbing - aufgenommen mit dem Handy

Vier junge Typen sitzen in der S-Bahn. Sie suchen Spaß ? auf Kosten eines anderen Jungen, der allein unterwegs ist. Zuerst dissen sie ihn, nennen ihn Opfer, bewerfen ihn mit Papier. Doch als der Junge aussteigt, folgen sie ihm. Sie schlagen zu, treten auf ihn ein. Und nehmen das Ganze mit der Handykamera auf, um es ins Internet zu stellen. Der Film zeigt das Geschehen und Handlungsmöglichkeiten auf.

Ohne Beschreibung

Viele Jugendliche haben diese Form der Gewalt schon einmal real mitbekommen. Der Begriff dafür kommt aus England: Happy Slapping, auf Deutsch etwa „lustiges
Zusammenschlagen“. Laut einer aktuellen Studie der Universität Koblenz-Landau unter 2.000 Schülern wurden 16,5 Prozent der Befragten bereits im Internet oder per Handy beleidigt und gedemütigt.


Um zu zeigen, was man dagegen tun kann, hat das Informationszentrum Mobilfunk (IZMF) einen Kurzfilm produziert und auf YouTube gestellt. Der fünfminütige Beitrag beginnt mit der oben beschriebenen Szene. Erst traut sich der Junge nicht, zur Polizei zu gehen – aber genau das hilft ihm dann, weitere Angriffe zu vermeiden. Außerdem macht der Film klar, welche Folgen die Attacke für die Angreifer haben kann.


Der Kurzfilm findet sich bei YouTube unter dem Suchbegriff dem Suchbegriff „Abseits Handygewalt“ (www.youtube.com/infozentrummobilfunk). Das Informationszentrum Mobilfunk hat ihn zusammen mit der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes erstellt. Der Film soll darauf aufmerksam machen, wie wenig lustig dieses „lustige Zusammenschlagen“ in Wahrheit ist und was gegen „Happy Slapping“ getan werden kann.

Auf der Internetseite Schulprojekt Moblfunk gibt es auch Unterrichtsmaterial zu dem FIlm und zum Thema Mobilfunk.

Text  von Christian Herrmann, jugend online Bonn


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