99 Nikoläuse auf ihrem Weg...
? zu Kindern, wie man meinen könnte. Nein, die Nikoläuse aus Schokolade überraschten heute morgen viele Bremerinnen und Bremer, die die Aktiven des Jugendhauses Buchte auf die Dringlichkeit der Sanierung des seit Jahren maroden Hauses in der Bremer Innenstadt aufmerksam machen und darüber hinaus auch als Unterstützer gewinnen wollen. Das Präsent vor der Haustür:
Ein Schoko-Nikolaus und ein Konzept, dass über Sanierungsvorhaben, geplante Finanzierung und inhaltliche Arbeit des Hauses der Naturfreundejugend Bremen umfangreich informiert.

Denn die Notwendigkeit, das Jugendhaus zu sanieren, besteht nicht erst in den letzten Monaten...die Jugendlichen und der große Kreis der Sympathisanten der Buchte haben bereits seit 2005 mit den Planungen begonnen. Damals wurde ein Schwammbefall des Mauerwerks festgestellt, der seitdem einige Räume für die Jugendarbeit unnutzbar macht. Der für die Sanierung notwendige Kauf des Hauses von Immobilien Bremen hat bisher immer wieder Verzögerungen verursacht, da zunächst Gutachten erstellt und bürokratische Hürden genommen werden müssen. „Wir haben mit unserem Architekten ein Sanierungskonzept entwickelt und mit Immobilien Bremen seit fünf Jahren versucht auf einen Nenner zu kommen. Jetzt, Ende 2010, stecken wir noch immer in den Verwaltungs- und Verfahrensstrukturen von Immobilien Bremen fest“ berichtet David Kostial, einer der beiden Verbandssekretäre der Naturfreundejugend Bremen.
Jens Singer, ebenfalls Verbandssekretär, ist der Meinung, dass "Verhandlungen mit Immobilien Bremen allein nicht mehr weiter zu führen scheinen. Wir wollen Kinder- und Jugendarbeit organisieren und uns nicht immer wieder an runden Tischen mit geschickten Phrasen einwickeln lassen!" Deswegen hat die Buchte jetzt einen anderen Weg eingeschlagen: die direkte Informationsaktion. Die Nikoläuse heute sind ein erster Schritt, eine Öffentlichkeit zu erreichen, die sich dafür einsetzt, dass die Buchte endlich saniert werden kann. "Uns fallen in den nächsten Wochen und Monaten bestimmt noch andere Sachen ein, wie wir das erreichen können," so eine junge Aktivistin aus dem Jugendhaus. Etliche Arbeitsgruppen mit vielen ehrenamtlich Engagierten haben sich gegründet. In diesen AGs werden die Vorhaben geplant und umgesetzt. Die Auftaktaktion am Nikolaustag lässt auf mehr hoffen!
Unterstützt wurden wir durch gesponserte Nikoläuse von den REWE-Filialen in der Hermann-Ritter-Str., der Dötlinger Str., der Hemmstr., der Erasmusstr., der Filiale Am Hulsberg sowie dem REAL-Markt in der Vahrerstr.. Vielen Dank!


