Neonazipropaganda bei YouTube
Deutsche Gesetze verbieten rechtsextreme Propaganda, der US- Bundesstaat Kalifornien hat hierzu eine liberale Meinung. Die Videoplattform YouTube bietet daher nicht nur Amüsantes, sondern auch extrem Bedenkliches. Zum Beispiel Neonazipropaganda, die anderweitig im Netz keine Chance hätte. Besonders Rechtsextreme bedienen sich der leichtanwendbaren Plattform und verbreiten rasant ihr rechtsextremes Gedankengut.

Die Internetseite "Mut gegen rechte Gewalt" liefert hierzu Hintergrundinformationen.
Auf der bekannten Internetvideoplattform YouTube sind Dateien von potentiell rechtsextremem Hintergrund öffentlich zugänglich. YouTube würde keinerlei Selbstzensur betreiben und es stattdessen zulassen, dass bei ihm große Mengen an möglicherweise kriminellen oder zumindest moralisch anstößigen Filmmaterialien veröffentlicht werden. Nur auf wiederholtes Drängen könne der Plattformbetreiber dazu gebracht werden, die schlimmsten Beiträge zu entfernen. In dem speziell angeführten Fall handelte es sich um einen YouTube-Nutzer, der zahlreiche kurze Filmmitschnitte über die deutsche Wehrmacht und die Waffen-SS im zweiten Weltkrieg darbot. Diese waren zwar als „historische Dokumentation“ bezeichnet, konnten aber auch ohne weiteres als reine Propaganda angesehen werden.


