Jugendinfo gegen Rechts


Bremen: Eine kleine, aber gewalttätige Szene

Folge 5 der Serie: Rechtsextremismus in Deutschland ? eine Momentaufnahme.
In Bremen gibt es nur eine geringe Zahl Rechtsextremer - die sich aber auf ungute Weise mit Fußballhooligans einerseits und ihren niedersächsischen Kollegen andererseits zusammen tun. Das Ergebnis ist oft genug Einschüchterung und Gewalt, berichtet im Interview Soziologe und Buchautor Cornelius Peltz.

In Bremen gibt es nur eine geringe Zahl Rechtsextremer - die sich aber auf ungute Weise mit Fußballhooligans einerseits und ihren niedersächsischen Kollegen andererseits zusammen tun. Das Ergebnis ist oft genug Einschüchterung und Gewalt, berichtet im Interview Soziologe und Buchautor Cornelius Peltz.

Cornelius Peltz, Soziologe und Buchautor, ist seit acht Jahren in der Arbeit gegen Rechtsextremismus und für demokratische Kultur akti v. Er veranstaltet unter dem Titel „Demokratie ist Pop“ – Jugendbildung für Respekt und Courage Workshops für Schule und Jugendarbeit, berät Eltern rechtsextrem orientierter Jugendlicher und arbeitet derzeit in der Jugendbildungsstätte LidiceHaus in Bremen im Rahmen des Lokalen Aktionsplans der Stadtgemeinde Bremen.

Wie sieht Rechtsextremismus in Bremen derzeit aus?

Der Verfassungsschutz betrachtet den Rechtsextremismus in Bremen, eher als ein randständiges Problem. Die Kolleginnen und Kollegen, die in Bremen und im Umland zu den Themen Rechtsextremismusbekämpfung und Demokratienetwicklung arbeiten, kommen jedoch zu einer anderen Einschätzung. Rechtsextremismus in Bremen hat unterschiedliche Erscheinungsformen. Einerseits gibt es die rechtsextremen Parteien, die versuchen, Einfluss zu gewinnen, insbesondere die Partei „Bremen muss leben“. Bei der Bürgerschaftwahl erteilten ihnen die Wähler und Wählerinnen allerdings eine deutliche Abfuhr. Geschäftsführer der „Deutschen Konservativen“ ist der Journalist und Buchautor Joachim Siegerist.

Aus:

"Rechtsextremismus in Deutschland - eine Momentaufnahme von Mut-gegen-rechte-Gewalt" (.pdf)


Links zum Artikel