Jugendinfo gegen Rechts


Projekte 2010

Auch für das Jahr 2010 werden wieder Projekte aus dem Lokalen Aktionsplan Vielfalt Bremen gefördert.

Der Begleitaussschuß wählte aus 28 eingegangenen Anträgen 13 Projekte zur Förderung aus.

Eine Liste mit den geförderten Projekten können Sie hier auf dieser Seite einsehen. Genaue Beschreibungen der Projektvorhaben werden ab Ende März hier auf der Internetseite zu lesen sein ? wählen Sie bitte dann die Rubrik: geförderte Projekte 2010.



2010 ist für den Lokalen Aktionsplan „Vielfalt Bremen“ das letzte Förderjahr im Rahmen des Bundesprogramms. Bremen hatte im Rahmen dieses Programms das besondere Privileg einer vierjährigen statt dreijährigen Förderperiode mit jeweils 100.00€ pro Förderjahr- eine kleine Belohnung des Bundesministeriums in Berlin für die 5 ersten Lokalen Aktionspläne in der Bundesrepublik – die von diesen geleistete „Pionierarbeit“ wurde mit der einjährigen Förderverlängerung belohnt.

In Bremen wird zur Zeit ein Nachfolgeprogramm mit Bremer Mitteln erörtert, erste Vorlagen dazu sind bereits verfasst, um den politischen Willen in Bremen zu dokumentieren – und bei den Haushaltsberatungen ggfs. Haushaltsmittel für ein kommunales Programm „Vielfalt Bremen“ einzuwerben. Ob sich dieses angesichts der knappen kommunalen Haushaltsmittel der Stadt und des Landes Bremen dann auch umsetzen lässt ist leider noch nicht geklärt. Unterstützung durch Politik, Verwaltung und Engagierte aus der Zivilgesellschaft ist gerne gesehen.

Seitens des Bundesministeriums gibt es Stimmen, dass auch die neue Bundesregierung ein bundesweites Programm auflegen will. Ob wieder ein Sonderprogramm Rechtsextremismus aufgelegt wird, ist dabei noch offen. Zur Zeit gibt es Stimmen, die eher von einem Bundesprogramm „Extremismus“ das sich ebenso Fragen wie „Linksextremismus“ und „Islamismus“ zuwenden soll.

Wenn sich in einem neuen Programm Fördermöglichkeiten auch im Bundesland Bremen oder den Städten Bremen und Bremerhaven ergeben sollten, wird Stadt und Land sicher zu den neuen Antragstellern zählen, auch die Koordinierungsstelle spricht sich für eine weitere Mitarbeit an Sonderprogrammen zum Thema Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit aus.
Für Fragen zum Lokalen Aktionsplan wenden Sie sich gerne an Herrn Andrea Müller in der Koordinierungsstelle im LidiceHaus

(0421 / 69 272 – 13) mail: amueller@lidicehaus.de